Aktuelles
Inszenierung/Installation
Ausstellung meiner Objekte in der Schaufenster-Galerie G143 in der Grindelallee 143, Hamburg. Jederzeit zu besichtigen im April 2026
Mit dem Titel dieser Ausstellung zitiere ich ein Gedicht von Mascha Kaleko, welches auf poetische Weise wichtige Momente auch meiner künstlerischen Vorstellungswelt fasst:
Wo sich berühren Raum und Zeit,
am Kreuzpunkt der Unendlichkeit,
Ein Pünktchen im Vorüberschweben –
Das ist der Stern, auf dem wir leben.
Wo kam das her, – wohin wird es gehen?
Was hier verlischt, wo wird es auferstehen?
Ein Mensch , ein Fels, ein Käfer, eine Lilie
Sind Kinder einer einzigen Familie (…)
M. Kaleko

Gruppenausstellung „Verflechtung“

Vernissage am Freitag, den 30. Januar 2026 um 18:00 Uhr im Gebäude der VHS Schenefeld
Eigentlich webe und flechte ich ja seit einem Jahr nur noch. Das tue ich mit Leidenschaft und nicht nachlassender Inspiration. Umso mehr freut es mich, dass meine Malerei aus der „Frauen und Wohnzimmer“ – Serie hier unter dem Thema „Verflechtungen“ einen Platz gefunden hat. Bin ich doch in all meiner künstlerischen Arbeit mit dem Verbinden, Verflechten, Verschränken und Vernüpfen beschäftigt. Sie wissen schon: …weil alles mit allem anderen verbunden ist.
Nachlese KunstHeute 2025
„Galerie“ Anne Reinke
Es war ein Experiment:
Und ich durfte feststellen, dass sich mein Atelier auch hervorragend als Ausstellungsfläche eignet.
KunstHeute-MV – offenes Atelier






Im Rahmen der „KunstHeute-MV“ – Veranstaltung öffnete ich mein Atelier. Kunst im Original und am Ort ihres Entstehens zu erleben, ist etwas Besonderes.
Das unter anderem vom Bund Bildender Künstler (BBK) Mecklenburg Vorpommern ausgerichtete Event lockt Jahr für Jahr viele interessierte BesucherInnen an.
Meine aktuelle Arbeit
Kreieren, Experimentieren, Entwickeln
Die seit dem letzten Sommer entstandenen Webarbeiten interessieren mich weitergehend. Dieses konkrete, Etwas-Miteinander-Verbinden, Verwickeln und Umschlingen, wie es in der Handarbeitstechnik des Webens und Flechtens stattfindet, fasziniert mich. Herausgefordert von einem zunächst ungeordneten Materialhaufen, nutze ich die regelhaften Verbindungsmuster des Webverfahrens, um Bast und Papierstreifen zu ordnen und zu verbinden. Aus dem Chaos heraus entsteht Form und Gestalt von unbestimmter Zugehörigkeit.



Das Weben in der Kunst
Für diese Arbeiten greife ich auf ein traditionelles textiltechnisches Verfahren zurück, das historisch vor allem von Frauen ausgeübt wurde. Die typischen Verbindungsstrukturen des Webens werden als ordnendes und formierendes Mittel eingesetzt. Mit der Wahl dieser Textiltechnik zur künstlerischen Äußerung stelle ich mich in die Tradition der Bauhausweberinnen, der späten Louise Bourgeois, sowie der von Judy Chicago angestossenen KünstlerInnenbewegung der 60er/70er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts in den USA.